TITEL: Die Zukunft der zerstörungsfreien Prüfung — Von ZfP 4.0 zu intelligenten Ökosystemen.
TITEL: Die Zukunft der zerstörungsfreien Prüfung: von ZfP 4.0 zu intelligenten Ökosystemen
Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) steht an der Schwelle eines grundlegenden Wandels. Bei einer kürzlich von ATG organisierten Konferenz präsentierte Branislav Anwarzai vom Institut für Fortgeschrittene Studien eine Vision der nächsten Generation von Inspektionsprozessen. Der Vortrag konzentrierte sich auf den Übergang von subjektiver Beurteilung zu automatisierten, objektiven und prädiktiven Systemen, die mit künstlicher Intelligenz (KI) Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Prüfung erhöhen.
Nachfolgend ein Überblick der wichtigsten Erkenntnisse und Empfehlungen.
ZfP 4.0: KI ALS NEUER STANDARD
Die Hauptbotschaft: KI in der ZfP erreicht einen Wendepunkt. Sie ist nicht mehr experimentell — sie wird Bestandteil zentraler Wartungs- und Prüfprozesse.
- Vorausschauende Wartung: KI bringt ZfP über reine Defektdetektion hinaus. Durch Analyse historischer Daten kann sie Ausfälle vorhersagen, Wartungszyklen optimieren und Stillstandszeiten reduzieren.
- Multimodale Inspektion: Die Kombination klassischer Methoden (Ultraschall, Radiografie) mit Machine-Learning- und Deep-Learning-Algorithmen erhöht die Genauigkeit erheblich. So entsteht ein tieferer Einblick in den Bauteilzustand als mit isolierten Methoden.
- Erkennung subtiler Defekte: KI deckt sehr kleine oder tief liegende Defekte in komplexen Materialien (z. B. Verbundwerkstoffen) auf, die konventionelle Techniken oft übersehen.
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